Es ist lange her, dass ich die beiden sympathischen Autorinnen Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki getroffen habe. Doch gestern hatte ich das Glück, sie auf der Buchpassion in Köln wiederzusehen. Und dabei haben sie mir ihre „Kleine Auszeit“-Reihe ans Herz gelegt. Eine tolle Idee einer Leserin, die sie bat, einmal Geschichten zu schreiben, die man mal eben in der Mittagspause oder einfach zwischendurch lesen kann. Sylvia und Sigrid fanden die Idee toll und haben sie aufgegriffen.
Hier sind nun die ersten drei Bücher der Reihe: „Strandkorb 17“, „Vorsicht, Herbststurmglück!“ und „Moin, Winterliebe“. Ich stelle euch alle drei hier kurz vor. Zunächst gibt es eine kurze Info zum Inhalt und dann einen Leseeindruck zu allen drei Büchern.
Kleine Auszeit 1 – Strandkorb 17

Clara freut sich auf ihre Auszeit in Wellenkoog, Ferienwohnung und Strandkorb am Strand inklusive. Irgendwie scheint der Urlaub unter einem schlechten Zeichen zu stehen. Erst lernt sie ihren Nachbarn kennen, der ein Frauenheld zu sein scheint, dann ist der Schlüssel nicht wie vereinbart an der Ferienwohnung und zu guter Letzt passiert auch noch ein Fehler bei der Strandkorb-Reservierung. Ihr Strandkorb wurde doppelt vergeben. Der zweite Mieter, Tobias, denkt nicht im Traum daran, seinen Anspruch auf den Strandkorb aufzugeben. Und so gibt es erst Streit, dann Waffenstillstand und Kompromiss und letztlich merken beide, dass sie es hätten schlimmer treffen können. Oder noch besser: Ist es eher ein Glücksfall?

Kleine Auszeit 2 – Vorsicht, Herbststurmglück!

Inken ist traurig, denn sie soll den Drachenladen ihrer Eltern auf ihrer Heimatinsel auflösen. Als die gerade das Schaufenster von außen putzt, stolpert ein schusseliger Tourist über ihren Besen und den Eimer. Elias nimmt es mit Humor und entschuldigt sich mit einem Eis bei Inken. Sie ist amüsiert über diese Geste, zieht doch gerade ein Herbststurm auf und es ist kalt und nass. Dennoch lädt sie ihn in den Laden ein. Elias bewundert die handgemachten Kunstwerke ihres Vaters und bringt Inken mit seinen Ideen zum Staunen. So lässt sie sich sogar auf eine Einladung zum Abendessen ein. Der aufkommende Sturm verhindert, dass Elias die Insel verlässt. Ob das Schicksal hier seine Hand im Spiel hat?

Kleine Auszeit 3 – Moin, Winterliebe

Für andere ein Traumsetting, für Nelly nur ein Auftrag als Journalistin, den sie kurz vor ihrem Weihnachtsurlaub eben schnell erledigen soll: Eine romantische Reportage über einen Leuchtturm an der Nordseeküste und den Leuchtturmwärter. Bjarne ist seinerseits wenig begeistert von der vorlauten und schlecht gelaunten Journalistin, der er den Leuchtturm zeigen soll. Zudem ist sie viel zu spät dran und es droht ein Schneesturm aufzuziehen. Als sie mit der Besichtigung durch sind, ist es für Nelly schon nicht mehr möglich, zum Hotel zurückzufahren. Zum Glück lädt sie der brummelige Seebär in sein Zuhause ein. Für beide völlig überraschend wird es jedoch ein sehr schöner Abend. Und plötzlich ist es Nelly gar nicht mehr so wichtig, schnellstmöglich wieder zu fahren.

Meine Leseeindrücke zu allen drei Büchern:
Nachdem ich gestern auf der Buchpassion von so vielen Büchern umgeben war und Lust auf neuen Lesestoff hatte, musste ich abends natürlich direkt noch loslesen. Ausnahmsweise habe ich sogar auf meinen jährlichen Halloween-Film verzichtet – werde ich die nächsten Tage nachholen – und habe den ersten Teil der Reihe gelesen. Wie angegeben hat es etwa 1 Stündchen gedauert, die Geschichte zu lesen. Das passt wirklich super, wenn man mal eben eine Geschichte lesen möchte, aber nicht so viel Zeit hat. Der Kurzroman hat mir sehr gefallen, da der Abend noch jung war, habe ich auch noch die anderen beiden Bücher „vernascht“. Ich hatte ja Zeit. 🙂
Die „Kleine Auszeit“ Bücher bieten quasi die Essenz der Liebesromane von Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki, ohne Drama und ohne Freundschaftsgeschichten, einfach nur die Geschichte vom Kennenlernen zweier Menschen. Das ist erfrischend anders und eine echte Abwechslung. Denn so gibt es auch keine Längen. Als Bonus spielen die Bücher alle an der Nordsee, damit hatten mich die beiden sowieso direkt. Nordseefan, der ich bin, ist das natürlich genau meins. Egal ob Küste oder Insel. Da bin ich flexibel. Aber bei solchen Büchern habe ich einfach das Gefühl, den Wind zu spüren, das Meer zu riechen und die frechen Möwen kreischen zu hören.
Dass ich den Schreibstil der beiden Autorinnen mag, ist nichts neues. Sie schreiben ihre Geschichten mit so viel Herz, das spürt man einfach in jedem Roman. Das Schöne für mich: Ich habe mir noch zwei weitere Bücher gegönnt, die werde ich demnächst in aller Ruhe genüsslich lesen. Ich freue mich schon jetzt sehr darauf.

Meine Bewertung / mein Fazit zu der „Kleine Auszeit“-Reihe:
Daumen hoch für die tolle Idee, von wem auch immer sie kam. Kurzromane sind eine tolle Sache. Es müssen nicht immer 300-500 Seiten sein, um eine Liebesgeschichte zu erzählen. Geht auch kürzer. Sylvia und Sigrid haben das hervorragend demonstriert. Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung, wenn ihr Liebesromane liebt, die an der Küste spielen und ihr euch quasi einen Lesesnack wünscht. Dann sind die Bücher einfach perfekt für euch.
Am besten schaut ihr euch einmal auf der Internetseite der Autorinnen um. Hier findet ihr auch noch viele weitere Bücher. Den Link findet ihr weiter unten.
Ich wünsche euch schöne, romantische Lesestunden!
Deborah
Ps: Hier findet ihr noch mehr von Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki
–Ein Eiskuss zum Dahinschmelzen
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Vielen lieben Dank an Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki für die Rezensionsexemplare!
Weitere Infos zu den Autorinnen und ihren vielen Büchern ihr auf der Internetseite der Autorinnen.
