Christopher Moore – Lange Zähne


Heute wieder mal eine ganz andere Richtung: Was Gruseliges (na ja, ein bisschen vielleicht) und viel zu Lachen – es geht um Vampire!

Inhalt:

„Tommy Flood hat Probleme. Statt Karriere als Schriftsteller zu machen, arbeitet er in der Nachtschicht eines Supermarkts – und zuhause warten fünf Chinesen auf ihn, die ihn heiraten wollen. Kann es schlimmer kommen? Eines Abends lernt er die wunderschöne Jody kennen, mit der er eine der leidenschaftlichsten Nächte seines Lebens verbringt. Noch hat er keine Ahnung, dass Jody seine unsterbliche Geliebte werden könnte – doch das geht ihm spätestens in dem Moment auf, als ein paar Vampire ins Spiel kommen, die ihm mehr als nur ein paar Knutschflecken verpassen wollen.“

Meine Bewertung:

Klasse! Ein sehr unterhaltsames Buch, das ich ruck zuck durch hatte. Ist alles drin für gute Unterhaltung: Ein bisschen Mord, Sex, viel Zwischenmenschliches/-vampirisches und viel Spaß. Sehr schön finde ich Christopher Moores Hommage an mein Lieblings-Vampir-Buch: Der Fürst der Finsternis von Anne Rice. Tommy versucht immer wieder, Jody, der Neu-Vampirin, Kenntnisse aus Lestats Vampirleben nahe zu legen. Würde sie nur mal auf ihn hören, dann wüsste sie schon früher, wie Vampire gemacht werden :o)
Das Buch sähe ich gerne mal als Film, allein die Szene mit dem Leichenbeschauer, der sich an die vermeintlich tote Jody ranmacht und die „Tiere“ im Supermarkt (die Angestellten der Nachtschicht) wären es wert. Die Fortsetzung des Buches muss ich unbedingt auch noch lesen (Liebe auf den ersten Biss).

Mein Fazit: Unbedingt lesen, wenn man gerne Vampir-Romane liest – auch wenn dieser alles andere denn eine reine Horror-Story ist. Bei mir wandert das Buch ins Regal neben die Vampir-Chroniken von Anne Rice. Hat ja irgendwie auch was damit zu tun.