Ich freue mich so sehr, euch die Geschichte von Monsieur Lepron und seiner Wundersuppe von Giovanna Zobeli (Autorin) und Mariachiara di Giorgio (Illustratorin) auf Deborahs Bücherhimmel vorstellen zu dürfen, hatten mich doch Illustrationen schon auf den ersten Blick verzaubert. Schon alleine auf dem Cover gibt es so viel zu entdecken – vor allen Dingen ganz viele süße Häschen.


Darum geht es:


Monsieur Lepron ist ein vornehmer Hase. Er hat viele Kinder, Enkel und sogar Urenkel. Er liebt Gemüse. Und nur ein einziges Mal im Jahr, zum Herbstanfang am 21. September, kocht er eine unvergleichlichliche Gemüsesuppe. Alle seine Kinder, Enkel und Urenkel tragen verschiedenste Gemüse herbei. Monsieur Lepron holt seinen wunderschönen, großen Suppentopf aus der Kammer. Er tut Gemüse und Wildkräuter in den Topf zusammen mit Wasser und einer Prise Salz. Anschließend lässt er die Suppe kochen, macht ein Schläfchen und träumt schön. Sobald dieses vorbei ist, ist die Suppe fertig und alle dürfen ein Schüsselchen davon genießen.


Und wie begeistert alle Hasen, Menschen und anderen Tiere davon sind. Doch keiner glaubt ihm, dass es keine Geheimzutat gibt. Niemand kann die Suppe so gut kochen, wie Monsieur Lepron. Darum beschließt er irgendwann, eine Suppenfabrik zu eröffnen und seine Suppe weltweit zu verkaufen. Doch der Preis für den Erfolg ist hoch, bald schläft er nicht mehr gut und hat schlechte Träume. Außerdem hat er gar keine Zeit mehr für seine Kinder, Enkel und Urenkel. Schon bald gibt es Beschwerden, dass die Suppe nicht mehr so gut schmeckt. Da fasst Monsieur Lepron einen Entschluss…

Der Klappentex zu "Die wundersame Suppe des Monsieur Lepron" von G. Zoboli / M. Di Giorgio .


Meine Leseeindrücke/meine Bewertung zu „Die wundersame Suppe des Monsieur Lepron“:


Die wunderbaren Illustrationen von Mariachiara di Giorgio machen das Buch zu einem wahren Fest für die Augen. Ich habe es sehr genossen, jede einzelne Seite genau anzuschauen und die Geschichte von Giovanna Zobeli dazu zu lesen. Alles passt wunderbar zusammen und macht die Geschichte zu einem einzigartigen (Vor-) Lesegenuss.


Besonders gut gefallen hat mir auch die Botschaft des Buches zur Wichtigkeit von Träumen und dass nicht unbedingt alles besser wird, weil man mehr davon bekommt – im Gegenteil. Ach ja, und natürlich den bitteren Preis des Erfolges. Manche Dinge sind besonders kostbar durch ihre Seltenheit. So auch das gemeinsame Gemüsesuppenfestmahl der kompletten Hasenfamilie zum Herbstanfang, zu dem alle etwas beitragen. Aber auch die die Zeit für die eigene Familie, das Wir-Gefühl. Es ist traurig zu sehen, wie der berühmteste Gemüsesuppenkoch der Welt aufhört zu Träumen – dabei hatte er doch so wunderbare, fantastische Träume.


Doch keine Sorge, es nimmt natürlich alles ein gutes Ende und Monsieur Lepron ist wieder vereint mit seiner riesigen Hasenfamilie und die Suppe schmeckt auch wieder. Warum? Ihr könnt es euch sicher denken, oder?

Das Bilderbuch umgeben von Vergissmeinnicht zusammen mit Blogmaus und Häschen.


Mein Fazit zu Monsieur Lepron:


Lest das Buch, lest es vor, genießt es. Schaut euch die tollen Bilder an und die vielen kleine Details. Meine Lieblingsillustration ist witzigerweise die Zeichnung der Suppendose. Sie ist so schön gestaltet. Gäbe es sie wirklich, könnte ich wohl auch nicht daran vorbei laufen. Ganz vielleicht bekommt ihr nach dem Lesen des Buches ganz unbändige Lust auf eine leckere, selbstgemachte Gemüsesuppe, die ihr zusammen mit euren Liebsten kocht. Denn das Geheimnis der Suppe ist kein bestimmtes Gewürz oder eine bestimmte Zutat, nein, es ist … Ach nein, das solltet ihr doch selbst herausfinden.


Die Buchhandlung eures Vertrauens freut sich immer über euren Besuch und kann euch sicher auch weiterhelfen, wenn ihr einmal einen Blick in dieses zauberhafte Bilderbuch.


Ich wünsche euch viel Freude mit Monsieur Lepron und seiner ganzen Hasenbande. Und Häschen gehen nicht nur an Ostern. 😉


Deborah

Monsieur Lepron mit der Blogmaus.


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Vielen lieben Dank an den Bohem Verlag für das Rezensionsexemplar. Weitere Infos zum Buch findet ihr auf der Internetseite des Bohem Verlages.