Nach allem, was ich euch zu Kolibriherzschlag und Kolibrifarben geschrieben habe, könnt ihr euch sicher vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, dass mich Patricia Renoth fragte, ob ich zum Bloggerteam für Kolibrizwitschern gehören wollte. Die Antwort war natürlich ja – obwohl ich zu dem Zeitpunkt die Bücher noch nicht gelesen hatte. Aber mein Gefühl hat mich nicht getäuscht und nach den ersten zwei Teilen der Kolibri-Reihe freute ich mich schon wahnsinnig auf den dritten Teil: Auf die Geschichte von Ari und Sam.


Darum geht es:


Ari hat endgültig genug von all erfolglosen und zeitweise auch skurrilen Dates und beschließt, damit aufzuhören, die Liebe zu suchen und schwört den Männern ab. Fast hätte sie auch schon Sam vergessen, den verschlossenen Gitarrist der Gruppe No More Galaxy, deren Leadsänger Cosmo ist. Sie ist sehr überrascht, als er ihr über Instagram auf eine Frage antwortet, die sie ihm vor Wochen gestellt hatte.


Es entsteht ein Dialog zwischen den beiden, Stück für Stück erfährt Ari mehr über den mysteriösen Rockstar und erfährt, dass ihn etwas belastet, worüber er nicht mit ihr reden will. Gleichzeitig lernt sie aber auch seine hellen Seiten kennen und möchte ihm helfen. Dabei verliert sie nach und nach ihr Herz an ihn. Daran ändert sie auch nicht, als sie sein Geheimnis kennt. Aris Familie hat große Bedenken und macht sich Sorgen um sie, da sie sich die Nächte für Sam um die Ohren schlägt und tagsüber kaum noch zu gebrauchen ist. Ist Liebe genug, Sam zu retten?

Kolibrizwitschern mit Blogmaus


Meine Eindrücke zu Kolibrizwitschern:


Obwohl die Kolibris in diesem Teil der Reihe keine große Rolle mehr spielen, sind sie doch noch ein wenig präsent. Logisch, denn Laura ist ja noch immer eine sehr gute Freundin von Ari und auch Teil der Geschichte. Und ich kann euch schon jetzt versichern, für die Fans von Laura und Cosmo gibt es noch richtig schöne Momente.


Neben Liebe und Freundschaft spielt bei Kolibrizwitschern die Familie eine sehr große Rolle. Aris Familie trifft sich jede Woche zum großen Familienessen im thailändischen Restaurant der Familie. Da unsere Familie eher klein ist finde ich die Schilderung von solchen Zusammenkünften immer spannend. Ich konnte mir diese quirlige Großfamilie richtig gut vorstellen und fand die Vorstellung schön.


Und ja, Ari macht genau das durch, was andere Singles durchmachen: Sie hört ständig die Frage, wann sie denn mal jemanden mitbringt und ob es nicht langsam mal einen Mann in ihrem Leben gibt. Ich konnte ihren Frust darüber, dass sie ständig alleine auftaucht, verstehen oder noch besser nachempfinden. Ich kann mich noch bestens daran erinnern, wie ich meinen damaligen besten Freund zu einer Familienhochzeit mitgeschleppt habe – nicht dass das die Fragerei unterbunden hätte, aber einen Versuch war es wert.


Ari hingegen geht irgendwann einen anderen Weg: Sie teilt ihrer Familie mit, dass jetzt Ende mit den sinnlosen Dates ist und sie keine Männer mehr treffen wird. Sie will aufhören, die Liebe zu suchen, damit die Liebe sie finden kann. Auch das stößt selbstredend auf wenig Verständnis, gleichwohl es vorher für Stirnrunzeln sorgte, dass sie sich immer wieder mit anderen Männern traf.


Sam hatte Ari einige Zeit zuvor kennengelernt und fand ihn von Anfang an sehr anziehend, aber auch mysteriös. Er hat kaum mit ihr gesprochen und ist auch immer nur mit Kopfhörern auf den Ohren anzutreffen. Sam kapselt sich von der Außenwelt ab, umso erstaunlicher ist, dass er Ari nach einiger Zeit doch noch per Instagram-Nachricht auf ihre Frage reagiert, was er denn ständig über die Kopfhörer anhören würde. Der daraus entstehende Dialog kostet Ari viel Schlafenszeit, denn Sam hat einen komplett anderen Lebensrhytmus, weil er nicht schlafen kann. Und dennoch kann sie einfach nicht aufhören, mit Sam zu texten und zu telefonieren. Ich hoffte von Anfang bis zum Ende, dass sie gemeinsam die bedrohlichen Schatten besiegen und zusammenkommen. Doch es spricht vieles dagegen.

Bloggerpaket zu Patricia Renoths neuem Buch


Bevor ich es vergesse:


Auch in diesem Band gibt es eine Playlist – wenn auch der anderen Art. Dieses Mal spielen die Lieblingsgeräusche von Sam eine große Rolle. Deshalb hat Patricia Renoth eine neue Playlist erstellt mit genau diesen Geräuschen. Ich weiß, dass viele dieser Geräusche sehr beruhigend und positiv sind, manche wecken auch die Vorfreude. Am besten hört ihr sie euch einfach an. Viele davon werdet ihr aber bestimmt auch direkt so im Ohr haben – ging mir zumindest so.

Alle drei Teile der Kolibri-Reihe auf einen Blick


Mein Fazit zu Kolibrizwitschern:


Eine tolle Fortsetzung der Kolibri-Reihe. Die Geschichte ist genauso schön wie die ersten zwei Bände davor. Aris und Sams Story ist berührend und ungewiss, sodass man nie sicher ist, ob tatsächlich aus der entstandenen Freundschaft mehr werden könnte. Was soll ich sagen, ich habe dieses Buch ebenso schnell verschlungen und musste unbedingt wissen, wie es ausgeht. Dafür habe ich mich gerne einen Tag auf der Couch verzogen. Von mir gibt es eine ganz dicke Leseempfehlung.

Wisst ihr, was das allerschönste ist? Irgendwann demnächst erfahren wir im vierten Teil der Reihe, wie es mit Hannah, Lauras Tochter weiter geht. Hierauf bin ich schon sehr gespannt, ihr auch?

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und hört euch unbedingt auch die Geräusche an. 😉 Ich verstehe voll und ganz, warum Sam und Ari diese so sehr mögen.


Deborah

Und weil es so schön war, noch einmal die komplette Reihe


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Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:


Ich bedanke mich ganz herzlich bei Patricia Renoth für das Rezensionsexemplar von Kolibrizwitschern und das wunderschöne Bloggerpäckchen. Weitere Infos zu Patricia Renoth und der Kolibri-Reihe findet ihr auf der Internetseite der Autorin.